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Heinrich Heine
1797 — 1856
Место рождения: Düsseldorf · Место смерти: Paris · Dichter, Schriftsteller, Journalist, Literaturkritiker
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Die Loreley
→02Im wunderschönen Monat Mai
→03Du bist wie eine Blume
→04Leise zieht durch mein Gemüt
→05Ein Weib
→06Ein Fichtenbaum steht einsam
→07Sie lieben sich beide, doch keiner
→08Sie saßen und tranken am Teetisch
→09Ein Jüngling liebt ein Mädchen
→10Das Fräulein stand am Meere
→Произведения по годам →Кто жил в одно время →
Произведения
Найдено: 18
Сбросить фильтрыIm wunderschönen Monat Mai
1821Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.
Ein Fichtenbaum steht einsam
1822Ein Fichtenbaum steht einsam
Im Norden auf kahler Höh’.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee.
Ein Jüngling liebt ein Mädchen
1822Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne
Entstehungsdatum: 1822–1823Die Rose, die Lilje, die Taube, die Sonne,
Die liebt ich einst alle in Liebeswonne.
Ich lieb sie nicht mehr, ich liebe alleine
Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine;
Sie haben mich gequälet
1823Sie haben mich gequälet,
Geärgert blau und blaß.
Die Einen mit ihrer Liebe,
Die Andern mit ihrem Haß.
Sie saßen und tranken am Teetisch
Entstehungsdatum: 1822–1823Sie saßen und tranken am Teetisch,
Und sprachen von Liebe viel.
Die Herren waren ästhetisch,
Die Damen von zartem Gefühl.
Ich wollt, meine Schmerzen ergössen
Entstehungsdatum: 1823–1824Ich wollt, meine Schmerzen ergössen
Sich all in ein einziges Wort,
Das gäb ich den lustigen Winden,
Die trügen es lustig fort.
Wenn ich an deinem Hause
Entstehungsdatum: 1823–1824Wenn ich an deinem Hause
Des Morgens vorüber geh’,
So freut’s mich, du liebe Kleine,
Wenn ich dich am Fenster seh’.
Die Jahre kommen und gehen
Entstehungsdatum: 1823–1824Die Jahre kommen und gehen,
Geschlechter steigen ins Grab,
Doch nimmer vergeht die Liebe,
Die ich im Herzen hab.
Die Loreley
1824Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
daß ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen
Entstehungsdatum: 1823–1824Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.
Du bist wie eine Blume
Vermutlich 1823 oder 1824Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.
Sie lieben sich beide, doch keiner
Entstehungsdatum: 1823–1824Sie liebten sich beide, doch keiner
Wollt’ es dem andern gestehn;
Sie sahen sich an so feindlich,
Und wollten vor Liebe vergehn.
Leise zieht durch mein Gemüt
1830Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.
Das Fräulein stand am Meere
1832Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang,
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang.
Der Brief, den du geschrieben
1844Der Brief, den du geschrieben,
Er macht mich gar nicht bang;
Du willst mich nicht mehr lieben,
Aber dein Brief ist lang.
Ein Weib
1844Sie hatten sich beide so herzlich lieb,
Spitzbübin war sie, er war ein Dieb.
Wenn er Schelmenstreiche machte,
Sie warf sich aufs Bett und lachte.
Das Glück ist eine leichte Dirne...
Das Glück ist eine leichte Dirne,
Und weilt nicht gern am selben Ort;
Sie streicht das Haar dir von der Stirne
Und küßt dich rasch und flattert fort.